Die Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus

Die Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus plant und koordiniert in Zusammenarbeit mit dem Interkulturellen Rat die jährlichen UN-Wochen gegen Rassismus in Deutschland und fördert Modellprojekte zur Überwindung von Rassismus und Ausgrenzung von Minderheiten.

Der Einsatz gegen Rassismus braucht einen langen Atem und starke Strukturen. Dabei kann die Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus entscheidend helfen. Sie kann nachhaltig arbeiten, denn ihr großer Vorteil sind Sicherheit und Beständigkeit. Der Stiftungszweck ist dauerhaft in der Satzung festgeschrieben, das Stiftungskapital bleibt für immer erhalten. Das alles kann das Engagement gegen Rassismus voran bringen.

Die Stiftung ist gegründet worden auf Initiative von Dr. Theo Zwanziger. Weitere Ankerstifter sind der Interkulturelle Rat in Deutschland e.V., die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau, der Förderverein PRO ASYL e.V. und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB).

Gründungsstiftungen

Gründungsstiftungen erfolgten durch:  Claude Amelon / Prof. Dr. Klaus J. Bade, Berlin / Bahà’i Gemeinde in Deutschland K.d.ö.R. / M. Bangert und W. Spengler / Christiane Benner, Frankfurt / Reiner Block, Geschäftsführer TÜV Hessen / Dr. Konrad Buschbeck / Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband – Gesamtverband e. V. / Hartmut Dreier / Ansgar Drücker / Dr. Nadeem Elyas, Präsident Internationales Islamisches Stiftungswerk-Bildung und Kultur / Ev. Kirche im Rheinland / Ive Hauswald / IGMG e.V. / IG BCE Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie / John Kannamkulam M.A., Bundesvorstand Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V. / Heiko Kauffmann (Mitgründer von PRO ASYL) / Stephan J. Kramer/ Landeshauptstadt Stuttgart / Herbert Leuninger (Mitgründer von PRO ASYL) / Jagoda Marinić / MTO Shahmaghsoudi ® Schule des islamischen Sufismus e.V. / Jochen Partsch, Oberbürgermeister der Stadt Darmstadt / Rewe Markt GmbH Köln / Wolfgang Rhode, ehemaliges geschäftsführendes Vorstandsmitglied IG Metall / Angelika Ribler / Dr. Dieter Salomon, Oberbürgermeister der Stadt Freiburg im Breisgau / Prof. Dr. Axel Schulte / Helga Schwitzer, Gewerkschafterin / Dr. Cornelie Sonntag-Wolgast, Parl. Staatssekretärin a.D. / Stadt Karlsruhe

Materialien

Die Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus hat den Jahresbericht für 2015 veröffentlicht:

Jahresbericht für 2015 der Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismuss

In den folgenden Materialien finden Sie Informationen, wie Sie die Arbeit der Stiftung unterstützen können:

Eine starke Bewegung gegen Rassismus. Broschüre zu Struktur und Fördermöglichkeiten, 16 Seiten, veröffentlicht im Januar 2016.

Eine starke Bewegung gegen Rassismus. Flyer mit Kurzinformationen zur Stiftung, DIN lang, 6 Seiten, veröffentlicht im Januar 2016.

Modellprojekte der Stiftung

Muslime laden ein

Eine der Gruppen, die anhaltend von Diskriminierung und Abwertung in Deutschland betroffen ist, sind Musliminnen und Muslime. Dies belegt etwa die Studie des Bertelsmann Religionsmonitors „Die Wahrnehmung des Islams in Deutschland“ (2015) von Kai Hafez und Sabrina Schmidt. Ein wichtiges Fazit der Studie lautet: „Regelmäßige persönliche Kontakte helfen Vorurteile gegenüber Muslimen abzubauen. […]“.
Im Rahmen des Projekts „Muslime laden ein“ werden Moscheegemeinden dazu angeregt, Nachbarn einzuladen und mit ihnen über die Überwindung von Vorurteilen und Rassismus zu sprechen. Ziel ist es, einen Austausch zwischen Muslimen und Nichtmuslimen herzustellen – sei es in Form von Informationsveranstaltungen zu aktuellen politischen oder gesellschaftlichen Themen, Workshops, Führungen, Ausstellungen oder anderen Zusammenkünften, die von der Stiftung gefördert werden.

Veranstaltungen mit Flüchtlingen

Mit der erstmalig stattfindenden Initiative „Veranstaltungen mit Flüchtlingen“ im März 2015 und der Unterstützung von PRO ASYL sollte die Gelegenheit zu Begegnungen und zum Austausch mit geflüchteten Menschen entstehen. Menschen, die in Deutschland Schutz suchen, hatten dabei die Möglichkeit, in Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Organisationen, Kommunen und Städten, Religionsgemeinschaften, Bildungseinrichtungen u.v.a. Veranstaltungen zu organisieren. Die zahlreich durchgeführten Veranstaltungen zeigen das große Bedürfnis, das Thema der Ausgrenzung von Geflüchteten zu thematisieren, aber auch wie groß die zivilgesellschaftliche Solidarität und Bereitschaft ist, aufeinander zuzugehen.

Veranstaltungen zu Antiziganismus

Nach dem gleichen Prinzip wurden die ersten „Veranstaltungen mit Roma“ im Jahr 2015 gestartet. Darauf aufbauend sollen verstärkt Angehörige der Roma für Veranstaltungen gewonnen werden. In Zusammenarbeit mit der Hildegard Lagrenne Stiftung wird das Projekt unter dem Motto „Veranstaltungen zu Antiziganismus“ weitergeführt.

Weitere Information zur Duchführung von Veranstaltungen im Rahmend der Modellprojekte finden Sie hier.

Fördermöglichkeiten

Bei der Stiftung für die Internationalen Wochen gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten sich im Kampf gegen Rassismus einzusetzen. Im Folgenden möchten wir Ihnen kurz Fördermöglichkeiten vorstellen. Ausführliche Informationen erhalten Sie in unserer Stiftungsbroschüre oder Sprechen Sie uns an!

Im Rahmen einer Spende können Sie sich aktiv gegen Rassismus und Ausgrenzung engagieren. Für die praktische Arbeit der Stiftung werden finanzielle Mittel benötigt, um bereits bestehende Projekte weiterhin zu fördern und auszubauen, aber auch neue Projekte zu entwickeln. Sie können selbst bestimmen, in welches Projekt die Spende eingesetzt werden soll.

Werden Sie Mitglied im Förderkreis der Stiftung und stärken Sie die Bewegung gegen Rassismus. Schon ab einem jährlichen Förderbeitrag ab 50 Euro (Studierende 25 Euro)

  • reihen Sie sich ein in eine bundesweite, starke Bewegung gegen Rassismus,
  • werden Sie Mitglied im Förderkreis der Stiftung,
  • laden wir Sie zum Jahrestreffen des Förderkreises und zur jährlichen Vorbereitungstagung und Auftaktveranstaltung ein,
  • nennen wir Sie namentlich in den Materialien zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus

Zustiftungen sind für Unternehmen und Institutionen bereits ab 2.000 Euro und für Einzelpersonen ab 500 Euro möglich. Mit ihrem Beitrag zum Stiftungskapital tragen Sie zum Aufbau einer großen Bewegung bei.
Als Zustifterin und Zustifter werden Sie

  • jährlich mit einem Stifterbrief über unsere Arbeit informiert,
  • regelmäßig zu Stifterversammlungen und Stiftungsveranstaltungen eingeladen,
  • über alle Printmedien zu den Aktionswochen informiert.

Kontakt

Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus
Goebelstraße 21, 64293 Darmstadt
Telefon 06151-33 99 71, Telefax 06151-3919740
E-Mail: stiftung@interkultureller-rat.de
Internet: www.internationale-wochen-gegen-rassismus.de

Spendenkonto:

Evangelische Bank eG
IBAN: DE14520604100004120604
BIC: GENODEF1EK1
Vorstand: Dr. Jürgen Micksch (geschäftsführend), Jagoda Marinić (Vorstandssprecherin)
Stiftungsrat: Dr. Theo Zwanziger (Vorsitz), Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth (stellv. Vorsitzende), Giovanni Pollice