NEU: Dokumentation zu den Aktionswochen 2014 veröffentlicht

Dokumentation IWgR 2014 Titelseite Eine ausführliche Dokumentation zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus 2014 steht  ab sofort hier zum Download zur Verfügung!

Aktiv gegen Rassismus – Ich mache mit!

Dein Euro gegen Rassismus

Wir brauchen Sie! Werden Sie Förderin/Förder der Internationalen Wochen gegen Rassismus und tragen Sie dazu bei, dass bundesweit tausendfach Zeichen gegen Rassismus gesetzt werden. Weitere Informationen finden Sie hier!

Dank an die Robert Bosch Stiftung

Wir bedanken uns bei der Robert Bosch Stiftung für die Förderung des Projektes “Muslime laden ein” im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus.  Logo-Bremen-Robert-Bosch-Stiftung

Dank an die Sebastian Cobler Stiftung

Wir bedanken uns bei der Sebastian Cobler Stiftung für die Förderung der Internationalen Wochen gegen Rassismus.

Logo Sebastian Cobler Stiftung

Interkultureller Rat

Interkultureller RatNeben den Internationalen Wochen gegen Rassismus führt der Interkulturelle Rat weitere Projekte durch.

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus

Gemeinsam mit mehr als 70 bundesweiten Organisationen und Einrichtungen fordert der Interkulturelle Rat in Deutschland dazu auf, sich an den Aktionswochen zu beteiligen und Zeichen gegen Rassismus zu setzen. Auf diesen Seiten können Sie sich

  • über Hintergründe der Aktionswochen gegen Rassismus informieren,
  • Informations- und Mobilisierungsmaterialen bestellen,
  • sich in einem Veranstaltungskalender über Aktivitäten während der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2014 informieren und
  • eigene Veranstaltungen und Initiativen bekannt machen.

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2014 fanden vom 10.-23. März statt.


Stiftung gegen Rassismus gegründet: Antwort auf erstarkten Rechtspopulismus – Initiatoren werben um Mitstifter

Die jährlichen „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ mit bundesweit mehr als 100.000 Teilnehmenden gehen in eine eigenständige Stiftung über: Dr. Theo Zwanziger hat den Anstoß dazu gegeben, dass in Darmstadt soeben die gemeinnützige „Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus“ gegründet werden konnte. Neben Zwanziger beteiligen sich als weitere Gründungsstifter der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau, der Förderverein PRO ASYL und der Interkulturelle Rat in Deutschland.

Die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ sind in den vergangenen Jahren immer weiter gewachsen. An den bundesweiten Aktionswochen beteiligen sich jeweils im März Schulen, Vereine, Gewerkschaften, Betriebe, Kommunen und andere Gruppen. Die Stiftung plant und koordiniert künftig die Wochen und fördert darüber hinaus Modellprojekte zur Überwindung von Rassismus und Ausgrenzung von Minderheiten. Dass ein solches Engagement dringend erforderlich ist und deutlich gestärkt werden muss, haben die Wahlen zum Europäischen Parlament gezeigt.

Pressemitteilung vom 3. Juni 2014: Stiftung gegen Rassismus gegründet: Antwort auf erstarkten Rechtspopulismus – Initiatoren werben um Mitstifter

Satzung der Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus


Internationale Wochen gegen Rassismus 2014: Erneut über 1.300 Veranstaltungen

In dem vom Interkulturellen Rat veröffentlichten Veranstaltungskalender zu den diesjährigen Internationalen Wochen gegen Rassismus wurden bundesweit über 1.300 Aktivitäten dokumentiert. Die Kampagne vom 10.-23. März 2014 zeigt damit erneut, wie vielfältig und stark das Engagement gegen Rassismus und Ausgrenzung in Deutschland ist.

Pressemitteilung vom 26. März 2014: Internationale Wochen gegen Rassismus 2014 – Erneut über 1.300 Veranstaltungen


Internationaler Tag gegen Rassismus: Rechtspopulismus ist KEINE Alternative für Deutschland

„Rechtspopulismus ist Rassismus und Menschenfeindlichkeit in bürgerlichem Gewand!“ Das betonen die Amadeu Antonio Stiftung, die Diakonie Hessen, der Initiativausschuss für Migrationspolitik in Rheinland-Pfalz, der Interkulturelle Rat in Deutschland und PRO ASYL in einer gemeinsamen Erklärung zum Internationalen Tag gegen Rassismus am 21. März.

Pressemitteilung vom 20. März 2014: Internationaler Tag gegen Rassismus. Rechtspopulismus ist KEINE Alternative für Deutschland

Gemeinsame Erklärung „Rechtspopulismus ist KEINE Alternative für Deutschland!“


Muslime laden ein. Zum UN-Tag gegen Rassismus

Über 50 Moscheegemeinden beteiligen sich erstmals bei den Internationalen Wochen gegen Rassismus. Am Freitag, 21. März 2014, dem  UN-Tag gegen Rassismus, laden zahlreiche Moscheegemeinden öffentlich auch Nicht-Muslime zum Mittagsgebet ein. Die Oberbürgermeister von Bonn, Darmstadt, Heidelberg, Ingolstadt, Münster oder Pforzheim nehmen am Freitagsgebet teil und sprechen vor den Moscheegemeinden zum UN-Tag gegen Rassismus. In Frankfurt/M. besucht Staatssekretär Dreiseitel zusammen mit dem türkischen Generalkonsul Ekici eine Moscheegemeinde und in Düsseldorf Staatssekretär Thorsten Klute.  Durch diese Präsenz und Reden soll das seit den rassistischen NSU-Morden zerstörte Vertrauen wieder aufgebaut werden.

Pressemitteilung vom 20. März 2014: Muslime laden ein. Zum UN-Tag gegen Rassismus


Für eine antirassistische Identität – Die Internationalen Wochen gegen Rassismus beginnen

Mit einer Auftaktveranstaltung in der niedersächsischen Staatskanzlei in Hannover beginnen heute die Internationalen Wochen gegen Rassismus, die bis zum 23. März 2014 dauern. Über 1.000 Veranstaltungen sind dem Interkulturellen Rat bereits gemeldet worden, der die UN-Wochen koordiniert.

Bei der Auftaktveranstaltung in Hannover sprechen der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil, die Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Aydan Özoğuz, Dr. Theo Zwanziger als Botschafter der UN-Wochen gegen Rassismus, Doris Schröder-Köpf als niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe sowie der Vorsitzende des Interkulturellen Rates in Deutschland, Dr. Jürgen Micksch.

Pressemitteilung vom 10. März 2014: Für eine antirassistische Identität – Die Internationalen Wochen gegen Rassismus beginnen


Neuer Videospot: Wir stehen auf!

In einer Gemeinschaftsproduktion von Laut gegen Nazis, Make A  Noise, dem Interkulturellen Rat und der Bundesliga-Stiftung wurde zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus ein Videospot mit dem Titel „Wir stehen auf! – für eine Welt ohne Menschenverachtung“ produziert. Die Bundesliga-Stiftung und der DFB unterstützen uns bei der Verbreitung des Spots in alle Fußball-Ligen. Die Stadionversion (Länge 1 min. ) wird am 25. und 26. Spieltag der Bundesliga bei vielen Heimspielen zu sehen sein.

Darüber hinaus gibt es eine ausführliche Online-Version des Spots für die Einbindung und Verbreitung über Websites und Social Media. 2:50 Minuten, die für uns alle wichtig sind!

Die Online-Version kann über folgenden link als zip-Datei heruntergeladen werden: Videospot Online-Version

Die Download-links für verschiedene Formate der Stadionversion sowie weitere Informationen sind in nachfolgender Pressemitteilung zu finden:

Pressemitteilung: Videospot “Wir stehen auf!-für eine Welt ohne Menschenverachtung”


Die Internationalen Wochen gegen Rassismus beginnen in wenigen Tagen – Auftakt in der Staatskanzlei Hannover

Vom 10.-23. März 2014 finden die Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Schon jetzt wurden dem Interkulturellen Rat  bundesweit 1.000 Veranstaltungen gemeldet, die laufend in den Veranstaltungskalender eingearbeitet werden.

Die Auftaktveranstaltung findet am 10.März 2014 um 11 Uhr im Gästehaus der niedersächsischen Landesregierung, Lüerstr. 5 in Hannover statt. Eingeladen hat Ministerpräsident Stephan Weil, der die Veranstaltung eröffnet. Der Vorsitzende des Interkulturellen Rates, Dr. Jürgen Micksch, informiert über die geplanten Veranstaltungen im Rahmen der Internationalen Wochen. Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Staatsministerin Aydan Özoğuz spricht zum diesjährigen Motto „Anerkennen statt Ausgrenzen“. Dr. Theo Zwanziger redet als Botschafter der UN-Wochen gegen Rassismus und Doris Schröder-Köpf als Beauftragte für Migration und Teilhabe des Landes Niedersachsen. Medien sind herzlich willkommen. Im Anschluss an die Veranstaltung gibt es Möglichkeiten für Interviews.

Pressemitteilung vom 5. März 2014: Die Internationalen Wochen gegen Rassismus beginnen in wenigen Tagen – Auftakt in der Staatskanzlei Hannover


Ein bedenkliches Signal: Das Schweizer Votum gegen Zuwanderung

Das Schweizer Votum gegen Zuwanderung ist ein bedenkliches Signal. Die Entscheidung weist in die Vergangenheit und steht im Widerspruch zu allem, was in der Europäischen Union bereits erreicht wurde, um den Frieden in Europa zu sichern. Das Miteinander darf nicht von Ängsten bestimmt werden. Die Werte der Europäischen Union dürfen nicht leichtfertig ausgehöhlt werden – die Personenfreizügigkeit ist eine der wichtigsten Grundlagen des friedlichen Zusammenlebens und des gegenseitigen Verständnisses.

Pressemitteilung vom 10. Februar 2014: Ein bedenkliches Signal – Das Schweizer Votum gegen Zuwanderung


Rassismus entgegentreten – Interkultureller Rat und PRO ASYL rufen auf:
Nein zum Rassismus in Europa

In Europa besteht die Gefahr einer rechtspopulistischen Wende. Vom Front National in Frankreich könnten rund 25 % der Wähler aktiviert werden, die rechtspopulistische FPÖ in Österreich und die rassistische „Partei der Freiheit“ in den Niederlanden könnten zu den stärksten politischen Kräften werden. In verschiedenen europäischen Ländern werden Rechtspopulisten und sogar Rechtsextremisten voraussichtlich die Drei-Prozent-Hürde bei den Wahlen zum Europaparlament überspringen.

In Deutschland finden Parteien wie die NPD, die »Pro«-Bewegung oder Republikaner nur geringe Resonanz. Problematisch ist es, wenn deren Parolen von etablierten Parteien wie der CSU aufgegriffen werden. „Die Gefahr kommt aus der Mitte der Gesellschaft. Dort sind rassistische Einstellungen und Ressentiments gegen Minderheiten gewachsen und gesellschaftsfähig geworden“, warnen der Interkulturelle Rat und PRO ASYL in einem gemeinsamen Aufruf. Dies machten sich Rechtspopulisten, Kulturrassisten und Rechtsextreme zunutze und agitieren gegen Flüchtlinge, Muslime oder Menschen aus Ost- und Südosteuropa, die von ihrem Recht auf Freizügigkeit Gebrauch machen.

Der Interkulturelle Rat und PRO ASYL rufen die Menschen in Deutschland dazu auf, sich dieser Entwicklung entgegenzustellen. Sie bitten um Unterstützung des Aufrufes „Nein zum Rassismus in Europa“. In dem Aufruf wird betont: „Die Menschenrechte sind die Grundlage unserer Gesellschaft. Die Europawahlen dürfen nicht den Feinden der Menschenrechte überlassen werden.“

Pressemitteilung vom 3. Februar 2014: Rassismus entgegentreten – Interkultureller Rat und PRO ASYL rufen auf: Nein zum Rassismus in Europa

Aufruf: Nein zum Rassismus in Europa

Der Aufruf kann über folgenden link auch online unterstützt werden:
www.proasyl.de/de/home/nein-zum-rassismus-in-europa/


NEU: Werden Sie Mitglied des Aktionsbündnisses der Internationalen Wochen gegen Rassismus

Hunderte von Organisationen, Initiativen, Schulen und Vereine beteiligen sich jedes Jahr vor Ort mit vielfältigen Veranstaltungen an den Internationalen Wochen gegen Rassismus. Diese lokalen Einrichtungen sind die aktive Basis der Internationalen Wochen gegen Rassismus, die wir in einem neue gegründeteten Aktionsbündnis zusammenschließen möchten.

Weitere Informationen, wie Sie Mitglied dieses wichtigen Bündnisses werden können, finden Sie in nachfolgendem Infoblatt:

Infoblatt zum Aktionsbündnis der Internationalen Wochen gegen Rassismus

Formular zur Anmeldung einer Veranstaltung


“Muslime laden ein”

Mit deFlyer_Muslime_laden_ein_Titelbildm Projekt „Muslime laden ein“ – das im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2014 erstmals stattfindet – möchte der Interkulturelle Rat dazu beitragen, ablehnende Einstellungen gegenüber Muslimen und dem Islam durch vermehrte persönliche Begegnungen abzubauen.

Muslimische Gemeinden oder Einrichtungen werden Menschen aus ihrer Nachbarschaft, Religionsgemeinschaften,  Kindergärten, Schulen oder andere lokale Institutionen aus ihren Kommunen einladen. Die Veranstaltungen können Raum bieten für ein besseres Kennenlernen und einen gegenseitigen Informations- und Erfahrungsaustausch. Ziel ist die Vermittlung von Wissen und gegenseitigem Verständnis zum Abbau von Vorurteilen und Ängsten.

Ein besonderer Tag ist Freitag, der 21. März 2014 – der Internationale Tag gegen Rassismus. An diesem Tag wird empfohlen, die Öffentlichkeit zu den Freitagsgebeten in Moscheen einzuladen.

Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie in unserem Flyer und in unserem Merkblatt mit Hinweisen zur Planung und Durchführung von Veranstaltungen:

Flyer “Muslime laden ein”

Merkblatt mit Hinweisen zur Planung und Durchführung von Veranstaltungen “Muslime laden ein”

Fragen zu Veranstaltungen “Muslime laden ein”

Sofern Kosten für eine Veranstaltung entstehen (z.B. für Referenten, Fahrtkosten, Plakate), kann beim Interkulturellen Rat ein Förderantrag gestellt werden. Eine Förderung ist bis zum 15.02.2014 zu beantragen:

Antrag für eine Förderung im Rahmen des Projektes “Muslime laden ein”


Termine der Internationalen Wochen gegen Rassismus in den kommenden Jahren

Zur rechtzeitigen und besseren Planung Ihrer Aktivitäten im Rahmen der Aktionswochen, finden Sie nachfolgend die Termine für die kommenden Jahre:

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2015: 16. bis 29. März
Die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2016: 10. bis 23. März
Die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2017: 13. bis 26. März
Die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2018: 12. bis 25. März