Dokumentation zu den Aktionswochen 2015

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Die Dokumentation für die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2015 ist fertig gestellt und steht hier zum Download bereit!

Aktiv gegen Rassismus – Ich mache mit!

Dein Euro gegen Rassismus

Wir brauchen Sie! Werden Sie Förderin/Förder der Internationalen Wochen gegen Rassismus und tragen Sie dazu bei, dass bundesweit tausendfach Zeichen gegen Rassismus gesetzt werden. Weitere Informationen finden Sie hier!

Dank an die Robert Bosch Stiftung

Wir bedanken uns bei der Robert Bosch Stiftung für die Förderung des Projektes “Muslime laden ein” im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus.  Logo-Bremen-Robert-Bosch-Stiftung

Dank an die Sebastian Cobler Stiftung

Wir bedanken uns bei der Sebastian Cobler Stiftung für die Förderung der Internationalen Wochen gegen Rassismus.

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Interkultureller Rat

Interkultureller RatNeben den Internationalen Wochen gegen Rassismus führt der Interkulturelle Rat weitere Projekte durch.

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus


Gemeinsam mit mehr als 70 bundesweiten Organisationen und Einrichtungen fordert der Interkulturelle Rat in Deutschland dazu auf, sich an den Aktionswochen zu beteiligen und Zeichen gegen Rassismus zu setzen. Auf diesen Seiten können Sie sich

  • über Hintergründe der Aktionswochen gegen Rassismus informieren,
  • Informations- und Mobilisierungsmaterialen bestellen,
  • sich in einem Veranstaltungskalender über Aktivitäten während der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2015 informieren und
  • eigene Veranstaltungen und Initiativen bekannt machen.

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2015 fanden vom 16.-29. März 2015 statt. Die kommenden Aktionswochen werden vom 10. – 23. März 2016 stattfinden.


Dokumentation zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus 2015

In dem vom Interkulturellen Rat veröffentlichten Veranstaltungskalender zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 16. – 29. März 2015 wurden bundesweit erstmals über 1.400 Aktivitäten dokumentiert. So viel Engagement gab es noch nie. Dies zeigt, dass die Internationalen Wochen gegen Rassismus eine immer stärkere Bewegung werden, die ein beeindruckendes Signal und eine wichtige Antwort auf die besorgniserregenden Entwicklungen der letzten Monate sind – wie die „PEGIDA“-Demonstrationen und flüchtlingsfeindlichen Anschläge.

Eine Dokumentation, die zeigt, welche Akteure sich im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2015 wo engagiert haben, welche Themen die Menschen beschäftigt haben, wie vielfältig und kreativ das gesellschaftliche Engagement gegen Rassismus und Ausgrenzung quer durch die Bundesrepublik Deutschland war und welches Medienecho dies hervorgerufen hat, steht nachfolgend zum Download bereit:

Dokumentation zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus 2015


Die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2015: Erstmals über 1.400 Veranstaltungen

Bei den UN-Wochen gegen Rassismus vom 16. – 29. März 2015 fanden erstmals über 1.400 Veranstaltungen statt, an denen über 100.000 Personen in mehr als 300 Städten und Gemeinden teilnahmen.

Darüber hinaus befassten sich 300 Freitagsgebete des Verbandes Islamischer Kulturzentren (ViKZ) in den Ansprachen mit den UN-Wochen. Der von dem Verein Laut gegen Nazis e.V gemeinsam mit der Bundesliga-Stiftung produzierte Trailer “Pass auf, was Du sagst!”, der auch von der Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus gefördert wurde, erreichte allein über die Social Media-Plattform Facebook 2,5 Millionen Menschen. Unsere Kooperationspartner, Unterstützer und Sponsoren haben die UN-Wochen in ihren Mitgliederzeitschriften zum Thema gemacht und auf ihren Internetseiten darauf hingewiesen. Auch die Medien berichteten ausführlich über die Veranstaltungen; viele wurden dem Veranstaltungskalender des Interkulturellen Rates nicht gemeldet – deshalb kann von einer Veranstaltungszahl von weit über 1.400 ausgegangen werden. Das ist ein Rekord.

Pressemitteilung vom 30. März 2015: Die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2015


Eine starke Bewegung: Die Internationalen Wochen gegen Rassismus beginnen

Heute beginnen die Internationalen Wochen gegen Rassismus, die bis zum 29. März 2015 dauern. In diesem Jahr wurden dem Interkulturellen Rat bereits über 1.300 Veranstaltungen in über 300 Städten und Gemeinden für den Veranstaltungskalender gemeldet – so viel wie bisher noch nie. Bei den Veranstaltungen wird wieder mit über 100.000 Teilnehmenden gerechnet. Angesichts der rechtspo-pulistischen Entwicklungen und Demonstrationen haben die UN-Wochen in diesem Jahr eine besondere Bedeutung.

Vor 20 Jahren hat der Interkulturelle Rat erstmals zur Durchführung von Veranstaltungen für den „Tag der Vereinten Nationen zur Überwindung von Rassismus“ aufgerufen. Damals gab es jahrelang nur eine Handvoll Veranstaltungen. Es wurde argumentiert, dass der Rassismus nach der Zeit des Nationalsozialismus endgültig überwunden sei. Deswegen hat der Staat die Initiative zum UN-Tag der Zivilgesellschaft überlassen. Von Anfang an koordinierte der Interkulturelle Rat in Deutschland die Veranstaltungen. „Insbesondere durch den NSU, die islamfeindlichen Demonstrationen in Dresden und die in den letzten Monaten zunehmenden Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte, Moscheen und Synagogen ist der Rassismus in Deutschland sichtbarer geworden“ – so Jürgen Micksch, der Vorsitzende des Interkulturellen Rates.

Pressemitteilung vom 16. März 2015: Eine starke Bewegung – Die Internationalen Wochen gegen Rassismus beginnen


Aufruf zum Internationalen Tag gegen Rassismus am 21. März 2015: Zusammenhalten gegen Rassismus

Noch nie gab es in Deutschland so viele und so große Demonstrationen für kulturelle Vielfalt und gegen den Hass und die Diskriminierung von Minderheiten. Breite Bündnisse stellen sich entschieden gegen rassistische Argumente und Versammlungen. Bundesweit gibt es eine große Solidarität und vielfältige Initiativen für die Aufnahme und für würdige Lebensbedingungen für Menschen auf der Flucht.

Gleichzeitig gibt es wieder mehr Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte, Moscheen und Synagogen. Populisten, Rechtsextremisten und rassistische Demonstrationen schüren Ängste und Hass gegen Flüchtlinge, Muslime, Roma, Juden und andere Minderheiten. Diese menschenfeindliche Stimmungsmache ist keine Randerscheinung und kommt auch aus der Mitte der Gesellschaft.

Weltweit wurde der 21. März zum Internationalen Tag gegen Rassismus ausgerufen. In Anbetracht der jüngsten Ereignisse hat dieser Tag für Deutschland in diesem Jahr eine besondere Bedeutung.

Die Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus und der Interkulturelle Rat in Deutschland befürworten daher zum UN-Tag gegen Rassismus am 21. März 2015 Veranstaltungen und Demonstrationen. Wir sind dankbar, wenn Sie sich an den Internationalen Wochen gegen Rassismus beteiligen und auf unseren folgenden Aufruf hinweisen.

Aufruf zum Internationalen Tag gegen Rassismus am 21. März 2015


Den Zusammenhalt stärken. Bürgermeister werden in Moscheen eingeladen

Die brutalen Terroranschläge von Paris sind ein Angriff auf die Demokratie und die Menschenrechte. Nun gilt es den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Es muss verhindert werden, dass rechtspopulistische Bewegungen wie PEGIDA die Anschläge für ihre Zwecke instrumentalisieren und die Gesellschaft spalten. Das betonen der Interkulturelle Rat und der Koordinierungsrat der Muslime in Deutschland (KRM) in einer gemeinsamen Pressemitteilung.
Um der weiter zunehmenden Ablehnung von Muslimen entgegen zu wirken sind gemeinsame Initiativen, Veranstaltungen und Gespräche wichtig. Dazu geben der Interkulturelle Rat und der Koordinierungsrat der Muslime konkrete Anregungen für die vom 16.-29. März 2015 stattfindenden UN-Wochen gegen Rassismus.

Pressemitteilung vom 16. Januar 2015: Den Zusammenhalt stärken.Bürgermeister werden in Moscheen eingeladen


Demonstrationen gegen die sogenannte „Islamisierung des Abendlandes“: Eine rassistische Bewegung

Bei den Demonstrationen gegen die sogenannte „Islamisierung des Abendlandes“ und gegen Flüchtlinge handelt es sich im Kern um eine rassistische Bewegung. Das betont der Vorstand des Interkulturellen Rates in Deutschland.

„Die Anführer dieser Demonstrationen sind keine Patrioten, sondern Rassisten, die Menschenrechte in Frage stellen und Minderheiten diskriminieren. Deshalb sollte man besser von „Rassistischen Europäern gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (REGIDA) sprechen als von „Patriotischen Europäern“ (PEGIDA)“ – so Jürgen Micksch, der Vorsitzende des Interkulturellen Rates.

Pressemitteilung vom 15. Dezember 2014: Demonstrationen gegen die sogenannte „Islamisierung des Abendlandes“: Eine rassistische Bewegung


Bericht zur Vorbereitungstagung am 1. Oktober 2014 in Frankfurt/M.

Am 1. Oktober 2014 fand die jährliche Vorbereitungstagung zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus in Frankfurt am Main statt. Unter dem Motto „Anerkennen statt Ausgrenzen“ wurde gemeinsam erörtert, wie dieser Anspruch in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen umgesetzt werden kann. Nach einem Rückblick auf die Aktionswochen 2014 und einem Ausblick auf die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2015 hielt Kübra Gümüşay einen Impulsvortrag zum Thema. Am Nachmittag wurde zum “World Café” geladen und an 8 Thementischen Erscheinungsformen von und Handlungsstrategien gegen Rassismus besprochen. Unter den mehr als 80 Teilnehmenden waren sowohl Vertretungen der Kooperationspartner, Unterstützer und Sponsoren der Internationalen Wochen gegen Rassismus als auch Aktive aus Gewerkschaften, Schulen, religiösen Einrichtungen, Selbstorganisationen, Kommunen, Vereinen und lokalen Initiativen, von denen die Aktionswochen vor Ort umgesetzt werden. Außerdem nahm der neue Botschafter der Internationalen Wochen gegen Rassismus, Fritz Pleitgen, an der Vorbereitungstagung teil.

Bericht zur Vorbereitungstagung “Die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2015″


Stiftung gegen Rassismus gegründet: Antwort auf erstarkten Rechtspopulismus – Initiatoren werben um Mitstifter

Die jährlichen „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ mit bundesweit mehr als 100.000 Teilnehmenden gehen in eine eigenständige Stiftung über: Dr. Theo Zwanziger hat den Anstoß dazu gegeben, dass in Darmstadt soeben die gemeinnützige „Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus“ gegründet werden konnte. Neben Zwanziger beteiligen sich als weitere Gründungsstifter der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau, der Förderverein PRO ASYL und der Interkulturelle Rat in Deutschland.

Die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ sind in den vergangenen Jahren immer weiter gewachsen. An den bundesweiten Aktionswochen beteiligen sich jeweils im März Schulen, Vereine, Gewerkschaften, Betriebe, Kommunen und andere Gruppen. Die Stiftung plant und koordiniert künftig die Wochen und fördert darüber hinaus Modellprojekte zur Überwindung von Rassismus und Ausgrenzung von Minderheiten. Dass ein solches Engagement dringend erforderlich ist und deutlich gestärkt werden muss, haben die Wahlen zum Europäischen Parlament gezeigt.

Pressemitteilung vom 3. Juni 2014: Stiftung gegen Rassismus gegründet: Antwort auf erstarkten Rechtspopulismus – Initiatoren werben um Mitstifter

Satzung der Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus


Werden Sie Mitglied des Aktionsbündnisses der Internationalen Wochen gegen Rassismus

Hunderte von Organisationen, Initiativen, Schulen und Vereine beteiligen sich jedes Jahr vor Ort mit vielfältigen Veranstaltungen an den Internationalen Wochen gegen Rassismus. Diese lokalen Einrichtungen sind die aktive Basis der Internationalen Wochen gegen Rassismus, die wir in einem neue gegründeteten Aktionsbündnis zusammenschließen möchten.

Weitere Informationen, wie Sie Mitglied dieses wichtigen Bündnisses werden können, finden Sie in nachfolgendem Infoblatt:

Infoblatt zum Aktionsbündnis der Internationalen Wochen gegen Rassismus

Formular zur Anmeldung einer Veranstaltung


Termine der Internationalen Wochen gegen Rassismus in den kommenden Jahren

Zur rechtzeitigen und besseren Planung Ihrer Aktivitäten im Rahmen der Aktionswochen, finden Sie nachfolgend die Termine für die kommenden Jahre:

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2016: 10. bis 23. März
Die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2017: 13. bis 26. März
Die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2018: 12. bis 25. März