Gemeinsam mit mehr als 70 bundesweiten Organisationen und Einrichtungen fordert der Interkulturelle Rat in Deutschland dazu auf, sich an den Aktionswochen zu beteiligen und Zeichen gegen Rassismus zu setzen. Auf diesen Seiten können Sie sich
Die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2013 fanden vom 11.-24. März statt.
Zur rechtzeitigen und besseren Planung Ihrer Aktivitäten im Rahmen der Aktionswochen, finden Sie nachfolgend die Termine für die kommenden Jahre:
Die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2014: 10. bis 23. März
Die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2015: 16. bis 29. März
Die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2016: 10. bis 23. März
Die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2017: 13. bis 26. März
Die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2018: 12. bis 25. März
In einer gemeinsamen Erklärung zum Internationalen Tag gegen Rassismus am 21. März fordern die IG Metall und der Interkulturelle Rat mehr politische Partizipationsrechte für Migrantinnen und Migranten:
“Wer Rassismus nachhaltig bekämpfen will, muss sich trauen, die bestehenden Verhältnisse offen zu benennen: Rassismus ist kein weit entferntes Phänomen, sondern alltägliche Realität auch in Deutschland. Er beginnt in den Köpfen der Menschen, wirkt in den Strukturen und Institutionen unserer Gesellschaft und dient gewaltbereiten Feinden der Demokratie als Legitimation für ihre menschenverachtenden Taten. Wer Rassismus nachhaltig überwinden will, muss
(…) Weil wir nicht wollen, dass Menschen, die in unserem Land zu Hause sind, bei politischen Wahlen ohne Stimme bleiben, fordern wir die verantwortlichen Politikerinnen und Politiker dazu auf, Migrantinnen und Migranten den Weg zur gleichberechtigten Beteiligung an Wahlen und Abstimmungen in der Kommune, im Land und im Bund zu ebnen.
Gemeinsame Erklärung von IG Metall und Interkulturellem Rat zum Internationalen Tag gegen Rassismus
Aus Anlass des Internationalen Tages gegen Rassismus am 21. März weist der Interkulturelle Rat darauf hin, dass es dazu in Deutschland bisher noch nie so viele Aktivitäten gab. Im Veranstaltungskalender des Interkulturellen Rates zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus 2013 finden sich erstmals über 1.300 Veranstaltungen.
Der Internationale Tag gegen Rassismus ist 1966 von der Vollversammlung der Vereinten Nationen ausgerufen worden. 1979 wurde daraus die UN-Woche gegen Rassismus. In Deutschland wurde der Aktionszeitraum wegen der vielen Aktivitäten seit 2008 auf zwei Wochen ausgeweitet. Koordiniert werden die Internationalen Wochen gegen Rassismus seit 1994 vom Interkulturellen Rat.
Pressemitteilung vom 20. März 2013: UN-Tag gegen Rassismus – Noch nie so viele Veranstaltungen
Kurz vor dem Internationalen Tag der Vereinten Nationen gegen Rassismus am 21. März zeichnet die ungarische Regierung Rassisten mit hohen Preisen aus. Den höchsten staatlichen Medienpreis erhielt der Fernsehmoderator Ferenc Szaniszlo, der antisemitische Verschwörungstheorien verbreitet und die Roma als „Menschenaffen“ diffamiert. Die staatliche Medienaufsicht hatte den Sender Echo TV deshalb 2011 mit einer Geldstrafe belegt.
Der Vorsitzende des Interkulturellen Rates in Deutschland, Jürgen Micksch, betonte dazu: „Der Rassismus der ungarischen Regierung ist eine Schande für Europa. Als Europäer dürfen wir das nicht hinnehmen.“
Die EU-Kommission und das Europäische Parlament haben angemessene Sanktionen gegen die ungarische Regierung zu überprüfen. Nach Artikel 7 des EU-Vertrages ist es sogar möglich, die EU-Mitgliedschaft eines Staats zu suspendieren, wenn er in schwerwiegender Weise die Grundwerte der Europäischen Union verletzt. In der deutschen Zivilgesellschaft ist darüber zu sprechen, welche Möglichkeiten es gibt, um den Rassismus in Ungarn einzudämmen und die ungarischen Menschen zu stärken, die sich gegen diese Entwicklungen stellen. Die laufenden Internationalen Wochen gegen Rassismus bieten hierzu eine Gelegenheit.
Pressemitteilung vom 18. März 2013: Ungarische Regierung ehrt Antisemiten und Antiziganisten
Mit einer zentralen Auftaktveranstaltung in der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz unter der Schirmherrschaft der Ministerpräsidentin Malu Dreyer haben am 11. März die diesjährigen Internationalen Wochen gegen Rassismus begonnen. Sie dauern bis zum 24. März an. Bereits jetzt sind in dem bundesweiten Veranstaltungskalender für die Aktionswochen mehr als 1.200 Veranstaltungen und Aktivitäten verzeichnet.
In dem Veranstaltungskalender des Interkulturellen Rates zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 11. bis 24. März 2013 finden sich bereits jetzt bundesweit mehr als 1.000 Veranstaltungen. Die Auftaktveranstaltung zu den Aktionswochen findet am Montag, dem 11. März, in der Staatskanzlei des Landes Rheinland-Pfalz in Mainz statt.
„Noch nie in der Geschichte der Internationalen Wochen gegen Rassismus war die Beteiligung so groß wie in diesem Jahr, freut sich Jürgen Micksch, der Vorsitzende des Interkulturellen Rates.